Burnout - wenn Erschöpfung den Alltag bestimmt

Wenn selbst kleine Aufgaben zu einer riesigen Herausforderung werden, wenn Erschöpfung, Antriebslosigkeit und Überforderung zum täglichen Begleiter werden - dann könnte es sich um Burnout handeln.

Was ist Burnout?

Das Burnout-Syndrom beschreibt einen schleichend beginnenden Zustand tiefer körperlicher, geistiger und emotionaler Erschöpfung. Es kann Beruf, Privatleben, Partnerschaft und Familie betreffen und entsteht durch langanhaltende Überforderung.

Burnout ist keine klar definierte Krankheit, sondern eine Bezeichnung für eine komplexe Situation, die mit einer Vielzahl körperlicher und psychischer Symptome einhergeht.

Symptome

Burnout entwickelt sich oft über Monate oder sogar Jahre. Typische Anzeichen können sein:

- Verspannungen, Kopfschmerzen oder Migräne

- Herz- und Kreislaufbeschwerden

- Magen-Darm-Probleme

- Hörsturz oder Tinnitus

- Schlafstörungen

- depressive Verstimmungen, Ängste, Panikzustände

- starke Gefühle der Überforderung


Bunrout-Prävention

Burnout lässt sich vermeiden. Entscheidend ist, die Signale frühzeitig zu erkennen und Strategien zu entwickeln, um Belastungen gesund zu bewältigen.
Wichtige Schritte sind:

- Eigene Grenzen erkennen und respektieren

- Bewältigungsstrategien erlernen

- Entspannungstechniken und bewusste Auszeiten in den Alltag integrieren

- Unnötigen Perfektionismus loslassen

- Prioritäten setzen und Überforderung vermeiden

Das Ziel ist nicht, sich gar nicht mehr zu fordern, sondern bewusst zu entscheiden, wieviel Energie man geben kann, ohne sich selbst zu verlieren.




"Wie oft sind es erst die Ruinen, die den Blick freigeben auf den Himmel."
(Viktor E. Frankl)



Copyright by Birgit Martin - Zeit Für Freiräume